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"Spielregeln" im RWK

von Gottfried Gams

"Spielregeln" im RWK

 

Zunächst dürfen wir feststellen, dass das Bezirksschützenmeisteramt einstimmig beschlossen hat die Wettkämpfe nicht abzubrechen - nicht zuletzt auf Wunsch von 93 Prozent der Vereine, die uns kontaktiert haben. Wir haben die höheren Ligen des Bezirks als Ganzes zu beachten - lokale Situationen in einer Gruppe treffen fast nie auf eine andere Gruppe zu. Dazu sind wir an das Vorgehen des BSSB gebunden, und der plant definitiv ein Aufstiegsschießen zur Bayernliga. Das fand bisher immer Anfang April statt – ob das in diesem Jahr genauso sein wird oder eher etwas später kann ich nicht sagen. Der BSSB hat noch keinen Termin genannt.

 

Wir haben folgende grundlegende „Spielregeln“ gefasst um unseren Sport so gut wie möglich über diese Runde zu bringen:

 

  1. Solange von Seiten der Behörden Schießanlagen nicht gesperrt werden haben wir grundsätzlich die Möglichkeit, Wettkämpfe nach den aktuell geltenden Regeln durchzuführen.
  2. Nachdem inzwischen ausreichend Zeit war um sich impfen zu lassen muss derjenige, der (noch) nicht vollständig geimpft ist, die Konsequenz für seine Entscheidung auf sich nehmen. Wir bieten mit der Möglichkeit Begegnungen bis Ende März zu verschieben einen Ausweg an. Wenn diese Verschiebungen einzelner Begegnungen bis etwa Ende März erledigt sein können ist das für die Wettkampfleitung ok. Die Situation ist in den Gruppen sehr unterschiedlich. Die Mannschaften müssen das daher selbst entsprechend der Lage in ihrer Gruppe organisieren und uns vorher über ihre Entscheidung informieren.
  3. Wenn bis zum Endtermin ein Schütze (noch) nicht geimpft/genesen ist und weiterhin 2G oder 2GPlus von staatlicher Seite Vorschrift ist, kann das nicht zu Lasten aller übrigen gehen. Mehr als 75 Prozent der Schützen müssten – obwohl geimpft/ genesen – wegen weniger als 25 Prozent nicht geimpfter/ genesener Sportler Einschränkungen oder Verzerrungen der Wettkämpfe hinnehmen. Daher müssen die Mannschaften wie schon in der Bundesliga geschehen mit geimpften/ genesenen Ersatzleuten antreten. Wir haben dazu die 30-Prozent-Regel für Stammschützen für diese Runde aufgehoben und auch die Regel ausgesetzt, dass Aushilfen aus niedrigeren Ligen sich mit dem dritten Kampf „oben“ festgeschossen haben.
  4. Wer nicht antritt erhält in den Oberbayernligen 0:5 Einzelpunkte und 0:2 Mannschaftspunkte (siehe Bundesliga bis Bayernliga - dort wurde dem Regelwerk entsprechend genauso gewertet), in den anderen Ligen ist die Begegnung „zu Null" verloren. Als Entgegenkommen von Seiten des Bezirks wird in diesem Fall auf Strafpunkte oder Strafzahlungen verzichtet.
  5. Wenn bei einer geplanten Paarung in den Oberbayernligen beide Mannschaften nicht antreten, dann erhalten beide Mannschaften 0:5 Einzelpunkte und 0:2 Mannschaftspunkte. Solche Fälle gab es vor Weihnachten in den Bundesligen und der Bayernliga. Wir haben hier von unseren Möglichkeiten der Verschiebung Gebrauch gemacht und das vermieden, das geht aber nicht über Ende März hinaus.

 

Beste Grüße, und bleibt gesund –egal ob geimpft oder nicht!

 

Johannes und Gottfried

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Schützenbezirk Oberbayern im Bayerischen Schützenverbund e.V. ( VR 4803 )
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